MontanaBlack Reportage im ZDF

MontanaBlack ist einer der bekanntesten, deutschen Youtube Streamer. Der heute 34jährige ist 2013 ins Streaming-Business eingestiegen und hat sich seither zu einem Star der Szene entwickelt.

Mittlerweile sind sogar die Öffentlich-rechtlichen auf MontanaBlack aufmerksam geworden. Das ZDF hat dem Streamer eine eigene, kleine Doku-Story gewidmet, die in der Mediathek abrufbar ist. In gut 15 Minuten gibt MontanaBlack in einem sehr nahbarem Interview Einblick in sein Leben, in seine Entwicklung und in sein „Spiel-Geschäft“ – siehe unten.

Aufgewachsen im Getto von Buxtehude

MontanaBlack Tanzverbot
Verstehen sich generell gut: MontanaBlack (links) und Tanzverbot.

MontanaBlack – bürgerlich Thomas Andreas Eris – erzählt direkt zum Einstieg der Dokumentation, dass er neben der deutschen Staatsbürgerschaft noch einen türkischen Pass besitzt.

Seine Mutter, die in bereits mit 19 Jahren bekommen hat, sei Türkin, er aber sicherlich nicht der „typische Türke“.

Aufgewachsen ist Eris in Buxtehude und dort eher im sozialen Brennpunkt, im Getto. Seine Familie habe nie viel, aber immer ausreichend Geld zu leben gehabt.

Was gefehlt hat, wurde von den Großeltern ausgeglichen.

Sehr offen geht MontanaBlack mit seiner Drogenvergangenheit um. Der heutige Streaming-Star war in seinem Leben bereits richtig abgerutscht. In der ZDF-Doku erzählt er offen, wie er in den Schlammassel hineingeraten ist und sich schlussendlich wieder daraus befreien konnte.

Spiele, Spiele und nochmals Spiele

Seinen Namen hat sich MontanaBlack auf den Sozial-Media Kanälen mit seinen Game-Streams gemacht, insbesondere mit Call of Duty, Fortnite und FIFA. In der Doku gibt MontanaBlack dann offen zu, dass er nie wirklich ein guter Spieler gewesen sei und ist, doch die Unterhaltung nebenher beschert ihm seine Fans.

Die Zahlen sprechen für sich. Allein auf Twitch hat Eris 4,6 Millionen Follower, auf Twitter sind es 1,3 Millionen Fans und auf TikTok nochmals 2,5 Millionen Anhänger.

Chaos bei der Gamescom

Diese hohen Fanzahlen haben hin und wieder auch negative Auswirkungen, wie kürzlich bei der Gamescom in Köln. Der Besuch von MontanaBlack in den Messehallen war komplett ausgeartet.

Die Fans haben sich in einem wilden Durcheinander hinter ihrem Star hergeschoben, der von einer Traube eigener Security-Mitarbeiter abgesichert wurde. Laut mehreren, bestätigten Informationen soll es dabei auch einige leichtverletzte Gäste gegeben haben.

Die Gamescom Organisationen sahen sich nach den Vorfällen sogar veranlasst, in einer offiziellen Stellungnahme für das kommende Jahr neue Regeln für Promi-Besuche anzukündigen. Angeblich habe bei der Gamescom niemand gewusst, dass MontanaBlack sich die Ehre gibt.

Verwunderlich ist dies aber schon, da Andreas Thomas Eris seinen Besuch in Köln vorab auf Twitter öffentlich ankündigt hat.

Wenn die Fans vom Erscheinen des Szene-Stars wissen, aber die Gamescom-Verantwortlichen nicht, so ist das schon etwas dubios. Richtig ist aber auch, dass die Autogramm-Stunden anderer Streaming-Stars in den Kölner Messehallen deutlich gesitteter, ruhiger vonstattengingen.

Handgreiflichkeiten zwischen Streamern

Einen weiteren, erwähnenswerten Vorfall hat es aber noch gegangen. Die Streamer Tanzverbot und Orangemorange haben sich ein Handgemenge geliefert – GambleBoost berichtete. Angeblicher Streitpunkt seien die Casino-Streams von Orangemorange gewesen sein, die Tanzverbot seit Monaten aufs Heftigste kritisiert. Tanzverbot hatte sich in diesem Zusammenhang auch MontanaBlack virtuell vor die Brust genommen, der seine Casino-Spiel Streams aber mittlerweile eingestellt hat.

Fazit zur ZDF Doku

Letztlich sei gesagt, dass sich jeder Spiele- und Streaming-Fan die MontanaBlack ZDF Doku anschauen sollte. Sie gibt einen kurzen, ehrlichen, prägnanten und vor allem interessanten Einblick in die Welt eines der erfolgreichsten, deutschen Streaming-Stars.