Die Woche auf Twitch – Meowkos Melonen, Sodapoppins Millionen

Explodierende Wassermelonen, geplatzte Deals und eine Neuerfindung. Jede Woche Interessantes und Kurioses aus der Streamer Szene. In unseren wöchentlichen News findet Ihr einen kleinen Überblick.

Wassermelonen-Trend: Nicht wirklich empfehlenswert

Auf Twitch oder auf TikTok gibt es die unterschiedlichsten Spiele und Trends, die zum Nachmachen animieren sollen. Seit einigen Monaten sind immer wieder Wassermelonen-Challenges zu sehen. Die japanische Varieté-Streamerin Meowko hat sich genau an dieser Challenge versucht, mit einem bösen Erwachen.

Meowko Watermelon
Bild: Twitter.

Im Prinzip geht’s um nichts anderes, als das Gummibänder um eine Wassermelone gelegt werden, um diese zum Platzen zu bringen. Ein Gummiband kann einer Melone logischerweise keinen Schaden zufügen. Je höher die Anzahl der Bänder aber wird, umso krasser wird der Druck

Meowko hatte über eine Stunde vor ihrem PC gesessen und ihre Follower unterhalten. Dabei wurde in Gummiband nach dem anderen um die Melone gelegt. Mehrfach hatte Meowko geäußert, dass Sie nicht glaube, dass die Wassermelone jemals platzt. Beim 220. Gummiband ist es dann aber doch passiert und wie.

Mit einem riesigen Knall ist die Frucht explodiert, Prompt war der Stream unterbrochen. Meowko erklärte später bei Twitter, dass die Melonen-Explosion so heftig war, dass sogar ihr Computer zerstört wurde. Also Nachmachen – nicht empfohlen.

Sodapoppin trauert Millionen-Deal nach

Sodapoppin ist ein Urgestein bei Twitch. Es gibt User, die etwas übertrieben sagen, dass Twitch ohne Soda nicht existieren kann. Der Streamer ist bereits seit 2011 dabei und hat mittlerweile über 8 Millionen Follower. Die Livestreams von Sodapoppin werden im Schnitt von 20.000 Usern vor der den Bildschirmen verfolgt. Begonnen hat Soda als WoW-Streamer, verfügt heute aber über einen breiteren, abwechslungsreichen Content.

Interessant ist, dass Soda sich vor wenigen Tagen zu einem Fehler in seiner Karriere geäußert hat. 2019 hatte er von Microsoft ein Angebot für einen Millionen-Deal. Er sollte zu Mixer wechseln. Die Plattform war damals vom Software-Unternehmen als Konkurrenz-Produkt zu Twitch gedacht.

Microsoft wollte Mixer aufbauen und hat zahlreiche erfolgreiche Twitch-Streamer mit Millionen-Angeboten gelockt. Viele Stars sind darauf eingestiegen. Sodapoppin nicht. Er hat die Offerte abgelehnt. Damals habe ihn sein Gewissen gegenüber Twitch geplagt, heute würde er zugreifen.

Aus Mixer ist schlussendlich übrigens nichts geworden. Microsoft hat hier eine klassische Fehlinvestition hingelegt. Viele Größen der Streamer-Szene sind längst zu Twitch zurückgekehrt. Kleinere Streamer sind jedoch auf der Strecke geblieben.

Aircool erfindet sich neu

Brian Aircool Stern
Bild: Twitch.

Brian Aircool Stern gehörte bis vor wenigen Monaten zu den erfolgreichsten Fortnite Streamern. In einem Interview hat Aircool nun erklärte, weshalb er seinen Content neu ausgerichtet hat.

Er sei von Fortnite zum IRL-Streaming gewechselt. IRL steht für „in real life“ und zeigt die Streamer in Echtzeit.

In der Vergangenheit hat Aircool am Tag zwischen sechs und acht Stunden Fortnite gespielt. Wie er selbst sagt, habe ihm das Spiel mit der Zeit depressiv gemacht.

Heute sind Slots, IRL und Fantasy Football auf seinem Kanal zu sehen. Interessanterweise sind damit die Zuschauer-Zahlen von 600-800 auf 2.500-5.000 gestiegen.

Der wesentlichste Punkt bei IRL-Streaming sei, dass man kein Spiel zum Unterhalten hat, sondern selbst für die Unterhaltung sorgen muss. Inspiriert wurde Aircool von einem arabischen Streamer, der komplett mit dem Gaming aufgehört hat und beim IRL sein Glück gefunden hat.

Komplett abschreiben will Brian Stern Fortnite aber nicht. Es sei immer noch ein gutes Game. Wenn Aircool zu Twitch Rivals eingeladen wird, dann ist er noch immer dabei.